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<title>Encomienda</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Encomienda</span></h1>
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<p>Die <b>Encomienda</b> war eine Form der Arbeitsorganisation und der Abgabenleistung in den von <a href="K%C3%B6nigreich_Kastilien" title="Königreich Kastilien">Kastilien</a> bzw. <a href="K%C3%B6nigreich_Spanien" class="mw-redirect" title="Königreich Spanien">Spanien</a> eroberten Ländern Amerikas und Asiens. Die Encomienda war eine Leistung, die die indigene Bevölkerung der eroberten Länder der Krone schuldete. Sie wurde durch Arbeitsleistung oder Zahlungen erbracht. Die Krone trat ihre Rechte aus der Encomienda als Entschädigung für z. B. bei der Eroberung geleistete Dienste an die Encomenderos ab. Die Encomienda wurde hauptsächlich als Mittel zur Ausbeutung der indigenen Bevölkerung genutzt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Begriffe <i>Encomienda</i> und <b>Repartimiento</b> wurden synonym gebraucht.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bezeichnungen">Bezeichnungen</h2></div>
<p>Der Begriff <i>Repartimiento</i> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Spanische_Sprache" title="Spanische Sprache">spanisch</a></span> <span lang="es-Latn" style="font-style:italic">für Aufteilung</span>) oder genauer <i>Repartimiento de indios</i> bezeichnete am Anfang der <a href="Kolonisation" title="Kolonisation">Kolonisation</a> Lateinamerikas das System der Zuteilung der indigenen Bevölkerung als Arbeitskräfte der Kolonisatoren. Später wurde weitgehend der eher <a href="Euphemismus" title="Euphemismus">euphemistische</a> Begriff <i>Encomienda</i> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Spanische_Sprache" title="Spanische Sprache">spanisch</a></span> <span lang="es-Latn" style="font-style:italic">für anvertrauen</span>) verwendet, um hier das Verhältnis der <i>Encomenderos</i> (Kolonisatoren) zu den <i>Encomendados</i> (indigene Bevölkerung) positiver erscheinen zu lassen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis etwa 1542 bestand vorwiegend die <i>Encomienda de servicios</i>, bei der von der indigenen Bevölkerung Arbeitsleistungen zu erbringen waren. Später wurde diese Art von der <i>Encomienda de tributo</i> abgelöst, bei der den <i>Encomenderos</i> eine festgelegte Zahlung der <i>Encomendados</i> zustand.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeine_Verbreitung">Allgemeine Verbreitung</h2></div>
<p>Die Encomenderos waren zu einem großen Teil <a href="Konquistador" title="Konquistador">Konquistadoren</a>, die durch die Encomienda für ihre während der Eroberung geleisteten Dienste entlohnt werden sollten. In Ausnahmefällen wurden auch Angehörige des einheimischen Adels bedacht.<sup id="cite_ref-Indigene_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Indigene-4"><span class="cite-bracket">[</span>Anm. 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Encomendero konnte mehrere Encomiendas haben. Bis zum Verbot durch die <a href="Leyes_Nuevas" title="Leyes Nuevas">Leyes Nuevas</a> im Jahr 1542 konnten auch Vertreter der Krone, Geistliche, Klöster, Krankenhäuser und Bruderschaften Besitzer von Encomiendas sein. Die Anzahl der Encomendados einer Encomienda schwankte zwischen etwa 30 und 3.000.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den <a href="Leyes_de_Burgos" title="Leyes de Burgos">Leyes de Burgos</a> wurde 1512 eine Obergrenze von einhundertfünfzig und eine Untergrenze von vierzig festgelegt.<sup id="cite_ref-Konetzke_177_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Konetzke_177-6"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Absatz 28 der Leyes Nuevas aus dem Jahr 1542 wurden übermäßig große Encomiendas verboten, ohne genaue Angaben zu machen, was als „übermäßig“ anzusehen sei. Die Encomendados arbeiteten zu einem überwiegenden Teil in den Bergwerken bei der Gold-, Silber- und <a href="Quecksilber" title="Quecksilber">Quecksilbergewinnung</a>. In den Leyes de Burgos wurde festgelegt, dass der Encomendero wenigstens ein Drittel seiner Encomendados in den Bergwerken zu beschäftigen hatte.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für die indigene Bevölkerung, die in den Gold- und Silberminen, auf den Plantagen und Zuckerfabriken oder beim Perlentauchen eingesetzt wurde, bedeutete diese Arbeit die hemmungslose Ausbeutung ihrer Arbeitskraft, verbunden mit unmenschlichen und gesundheitsschädigenden Arbeitsbedingungen. Viele Encomenderos vernachlässigten ihre Pflichten im Bezug auf Ernährung, Kleidung, Wohnungen und religiöse Unterweisung. Encomendados wurden bestraft, wenn sie die von ihnen erwarteten Leistungen nicht erbringen konnten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Chronologische_Entwicklung">Chronologische Entwicklung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Encomienda_im_Mittelalter">Encomienda im Mittelalter</h3></div>
<p>Im Spätmittelalter gab es auf der <a href="Iberische_Halbinsel" title="Iberische Halbinsel">Iberische Halbinsel</a> ein System der „Encomienda“. Die Könige von <a href="K%C3%B6nigreich_Kastilien" title="Königreich Kastilien">Kastilien</a> hatten durch Eroberungen (<a href="Reconquista" title="Reconquista">Reconquista</a>) ihr Herrschaftsgebiet vergrößert. Um die Wiederbevölkerung der Territorien zu fördern, vertrauten sie diese Gebiete Adeligen an, die an der Eroberung teilgenommen hatten. Die „Encomienda“ bestand in einer Abtretung des Nutzungsrechtes eines Gebietes, eines Ortes, einer Burg oder bestimmter Güter durch den König, durch einen Magnaten, durch ein Kloster oder durch einen Militärorden an einen Adeligen oder Ritter. Die Abtretung wurde <i>in commendam</i> (im Vertrauen) getätigt. Die Aufgabe dieser als „Encomenderos“ bezeichneten Personen war es, die ihnen anvertrauten Gebieten zu beschützen und zu verteidigen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie erhielten dafür die wirtschaftlichen Erträge der Gebiete und der Orte die unter ihrem Schutz standen. Diese Anvertrauung konnte einen festgelegten Zeitraum oder lebenslang dauern.
</p><p>Ein Unterschied zwischen der mittelalterlichen Encomienda in Kastilien und der neuen Encomienda in Amerika bestand darin, dass der Anspruch der neuen Encomenderos sich nicht auf den Landbesitz erstreckte. Dieser konnte zusätzlich, unabhängig von der Encomienda, gewährt werden. Häufig ging das Land der Encomendados ohne jeden Rechtsanspruch durch widerrechtliche Besitzergreifung auf den Encomendero über. Ein weiterer Unterschied bestand darin, dass durch die Encomienda in Amerika kein persönliches <a href="Vasall" title="Vasall">Vasallenverhältnis</a> geschaffen wurde. Die Encomendados erbrachten ihre Leistungen dem König als ihrem Herren. Der leitete sie dann an die Encomenderos weiter.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anordnung_des_Arbeitszwangs_durch_Königin_Isabella"><span id="Anordnung_des_Arbeitszwangs_durch_K.C3.B6nigin_Isabella"></span>Anordnung des Arbeitszwangs durch Königin Isabella</h3></div>
<p>In den neu eroberten Gebieten Amerikas war die Schaffung eines funktionierenden Wirtschaftssystems und einer Gesellschaft nach europäischem Vorbild nur durch den Einsatz der Arbeitskraft der indigenen Bevölkerung möglich. Als freie Untertanen der Krone von Kastilien sollten sich die Indios als Lohnarbeiter in den Wirtschaftsprozess eingliedern.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dazu waren sie aber nicht bereit. Daher sollte nach dem Willen der Eroberer die Zivilisierung und Christianisierung der Indios durch die zwangsweise Gewöhnung an eine Arbeitsordnung erreicht werden. Im Jahr 1503 erließ Königin <a href="Isabella_I._(Kastilien)" title="Isabella I. (Kastilien)">Isabella</a> eine Anordnung <i>(real provisión)</i>, in der sie ihren Willen zum Ausdruck brachte, dass die Indios zum christlichen Glauben bekehrt werden und deswegen engen Umgang mit Christen haben sollten. Sie sollten dazu beitragen, dass das Land bebaut und die Reichtümer erschlossen würden. Durch das Dokument wurde der Arbeitszwang für die indigene Bevölkerung gestattet, wenn dafür eine angemessene Entlohnung gezahlt würde.<sup id="cite_ref-Mira_Caballos_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mira_Caballos-12"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausdrücklich gebot die Königin, dass die arbeitsverpflichteten Eingeborenen als „freie Personen“ und nicht als <a href="Leibeigenschaft" title="Leibeigenschaft">„Leibeigene“</a> zu behandeln seien. Die Encomenderos waren verpflichtet, für die religiöse Unterrichtung der ihnen anvertrauten Encomendados zu sorgen, ihre Arbeit gerecht zu entlohnen, ihnen eine angemessene Unterkunft und Versorgung mit Lebensmitteln zu gewähren und sie gegen Angriffe von außen zu schützen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erste_Encomiendas_auf_der_Insel_La_Española"><span id="Erste_Encomiendas_auf_der_Insel_La_Espa.C3.B1ola"></span>Erste Encomiendas auf der Insel La Española</h3></div>
<p>Auf dieser Grundlage führte der damalige Gouverneur <i>(gobernador)</i> der kastilischen Kolonien in Amerika, <a href="Nicol%C3%A1s_de_Ovando" title="Nicolás de Ovando">Nicolás de Ovando</a>, zwischen 1503 und 1505 die ersten „Repartimientos“ eines Teils der indigenen Bevölkerung der Insel <a href="Hispaniola" title="Hispaniola">La Española</a> durch. Er führte den Begriff „Encomienda“ ein, um die Beziehungen zwischen der indigenen Bevölkerung und den Spaniern zu definieren. Bei diesen ersten Repartimientos gab es kaum Vorgaben. Alle Regelungen hingen von dem Gutdünken des Gouverneurs Nicolás de Ovando ab.<sup id="cite_ref-Mira_Caballos_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-Mira_Caballos-12"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wichtige Fragen, wie das Recht der Weitergabe von Encomiendas durch Erbschaft, Verzicht, Schenkung oder Verkauf, waren ebenso ungeklärt wie die Frage des Grundbesitzes.
</p><p>Es war üblich, dass einem Encomendero ein einheimischer <a href="Kazike" title="Kazike">Kazike</a> mit seinen Leuten „anvertraut“ wurde. Diese waren zur Arbeitsleistung für den Encomendero in Bergwerken und Zuckerfabriken, in der Landwirtschaft und auch als Hausangestellte verpflichtet.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leyes_de_Burgos">Leyes de Burgos</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Leyes_de_Burgos" title="Leyes de Burgos">Leyes de Burgos</a></i></div>
<p>Gegen die schlechte Behandlung der indigenen Bevölkerung setzten sich besonders die Brüder des <a href="Dominikaner" title="Dominikaner">Dominikanerordens</a> ein. Am 21. Dezember 1511 klagte der Dominikanerbruder Antonio Montesino in einer aufsehenerregenden Adventspredigt in der Kirche von <a href="Santo_Domingo" title="Santo Domingo">Santo Domingo</a> auf der Insel <a href="Hispaniola" title="Hispaniola">La Española</a> das System der Repartimientos an. Die schlechte Behandlung, die die Indios von Seiten vieler Encomenderos erlitten, würde, wenn sich ihre Situation nicht bessere, zur Auslöschung der indigenen Bevölkerung führen. Er verlangte von den Encomenderos, dass sie ihre Encomendados freilassen sollten und drohte ihnen an, dass er, falls sie das nicht täten, ihnen bei der <a href="Beichte" title="Beichte">Beichte</a> die <a href="Absolution" title="Absolution">Lossprechung</a> verweigern werde. Die Anklage, die Montesino in seiner berühmten Predigt erhob war eine Doppelte: Einerseits griff er das System der Encomienda an und beklagte die Ungerechtigkeit gegenüber den Indios. Auf der anderen Seite stellt er die Rechtmäßigkeit der Herrschaftsansprüche der Krone von Kastilien über die Neue Welt in Frage.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Angesichts der ausgelösten Kontroverse berief König <a href="Ferdinand_II._(Arag%C3%B3n)" title="Ferdinand II. (Aragón)">Ferdinand</a> die Versammlung von Burgos <i>(Junta de Burgos)</i> ein. Erfahrene Theologen und Juristen sollten diese umstrittene Angelegenheit untersuchen und dazu Stellung nehmen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Ergebnis der Beratungen bildete die Grundlage der <a href="Leyes_de_Burgos" title="Leyes de Burgos">Leyes de Burgos</a> vom 27. Dezember 1512. Diese Gesetze gelten als die ersten Regelungen der Arbeitsbedingungen der indigenen Bevölkerung. Sie verbesserten, dort wo ihre Anwendung durchgesetzt werden konnte, die Situation der Indios.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das System der Encomiendas wurden aber beibehalten. Die Leyes de Burgos brachten nicht das Ende der missbräuchlichen Ausnutzung der Arbeitskraft der indigenen Bevölkerung. Die königlichen Beamten unternahmen kaum etwas zur Durchsetzung der Schutzrechte.<sup id="cite_ref-Konetzke_177_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Konetzke_177-6"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mexiko">Mexiko</h3></div>
<p>Aufgrund der Erfahrungen mit dem Enconmendero-System wollte <a href="Hern%C3%A1n_Cort%C3%A9s" title="Hernán Cortés">Hernán Cortés</a> seine Konquistadores nach der <a href="Spanische_Eroberung_Mexikos" title="Spanische Eroberung Mexikos">Eroberung Mexikos</a> in den Jahren von 1519 bis 1521 nicht mit der Zuteilung indianischen Arbeitskräfte entlohnen. Ihnen sollte aus den Steuereinnahmen der eroberten Länder Entschädigung und Unterhalt gewährt werden. Da diese Einnahmen nicht sofort flossen und die notwendigen Mittel nicht aus den Einkünften und Tributen der eroberten Gebiete zurückbehalten werden konnten, war Hernan Cortes „gezwungen“, seinen Leuten Indios als Arbeitskräfte zuzuteilen. Um die schlimmste Form der Grausamkeiten gegen die indigene Bevölkerung zu vermeiden, ordnete er an, dass die zugeteilten Arbeitskräfte nur im Ackerbau und in der Viehzucht beschäftigt werden durften, und verbot ausdrücklich, sie im Bergbau arbeiten zu lassen. In Spanien hatte die, besonders von <a href="Bartolom%C3%A9_de_Las_Casas" title="Bartolomé de Las Casas">Las Casas</a> geführte Kampagne gegen das Encomienda-System Einfluss gewonnen. Kaiser Karl ordnete daher an, dass Hernán Cortés keine Repartimientos vornehme oder dulden solle. Dieser kaiserliche Erlass wurde weder bekanntgegeben noch befolgt. In einem Briefe an den Kaiser begründet Hernán Cortés seine Haltung ausführlich.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Übergang_zur_„Encomienda_de_tributo“"><span id=".C3.9Cbergang_zur_.E2.80.9EEncomienda_de_tributo.E2.80.9C"></span>Übergang zur „Encomienda de tributo“</h3></div>
<p>Durch den königlichen Erlass vom 26. Mai 1536 an den <a href="Liste_der_Vizek%C3%B6nige_Neuspaniens#Vizekönige" title="Liste der Vizekönige Neuspaniens">Vizekönig von Neuspanien</a> wurde die „Encomienda de servicio“ durch die „Encomienda de tributo“ ersetzt. Konquistadoren und anderen verdienten Siedlern wurden nicht mehr Indios als Arbeitskräfte zugeteilt. Stattdessen wurden ihnen die Steuern eines bestimmten Bezirks, die dem König zustanden, abgetreten. Der Encomendero übernahm dafür die Verpflichtung, die Indianer seines Tributbezirkes zu schützen und zugleich für ihre kirchliche Betreuung zu sorgen, wie er andererseits militärische Dienste zu leisten hatte. Er erhielt aber nicht die Gerichtsbarkeit oder sonstige Hoheitsrechte über die indigene Bevölkerung seiner Encomienda.
</p><p>In demselben Jahre sollte diese Encomienda auch in Peru eingeführt werden. Die Encomienda wurde zunächst auf Lebenszeit und für den nächsten Erben verliehen und fiel nach dessen Tod wieder an die Krone zurück. Um die Dienste der ersten Entdecker und Siedler zu belohnen und ihr Andenken zu bewahren, fand sich die Regierung bereit, die Erbfolge der Encomiendas für ein drittes und ein viertes Leben stillschweigend zu dulden.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leyes_Nuevas">Leyes Nuevas</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Leyes_Nuevas" title="Leyes Nuevas">Leyes Nuevas</a></i></div>
<p>Die <a href="Leyes_Nuevas" title="Leyes Nuevas">Leyes Nuevas</a>, die Kaiser Karl im Jahr 1542 erließ, regelten eine ganze Reihe von Angelegenheiten der Verwaltung der überseeischen Gebiete. Dabei wurde u. a. festgelegt, dass die Encomiendas nicht vererbt werden sollten. Diese Regelung führte zu einem <a href="Aufstand_der_Encomenderos_in_Peru" title="Aufstand der Encomenderos in Peru">Aufstand der Encomenderos in Peru</a>, der nach militärischen Auseinandersetzungen und der Rücknahme der Vorschriften über die Vererbbarkeit im Jahr 1548 niedergeschlagen werden konnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_nach_1548">Entwicklung nach 1548</h3></div>
<p>Obwohl ein Königlicher Erlass aus dem Jahr 1549 vorschrieb, dass die Tributzahlungen der Encomendados nicht in persönliche Arbeitsleistungen umgewandelt werden durften, bestand die „Encomienda de servicios“ in vielen Gebieten bis in das 17. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der Einrichtung der Silberminen von <a href="Potos%C3%AD" title="Potosí">Potosí</a> brachten viele Encomenderos ihre Encomendados in das Hochland. Dort zwangen sie sie zur Arbeit im Silberbergbau.
</p><p>Im 18. Jahrhundert hatte sich die Institution der Encomienda überlebt. Die Zahl der Encomendados und der Encomiendas hatte sich erheblich verringert. König <a href="Philipp_V._(Spanien)" title="Philipp V. (Spanien)">Philipp V.</a> erließ am 12. Juli 1720 das Gesetz über die Abschaffung der Encomiendas.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Francisco Luis Jiménez Abollado: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Una institución indiana: la encomienda</cite>. In: Francisco Luis Jiménez Abollado (Hrsg.): <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Aspiraciones señoriales: encomenderos y caciques indígenas al norte del Valle de México, siglo XVI</cite>. Universidad Autónoma del Estado de Hidalgo, Pachuca de Soto 2009, ISBN 978-6-07482045-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>15–22</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.researchgate.net/profile/Francisco-Jimenez-Abollado/publication/329698267_Una_institucion_indiana_la_encomienda/links/5c1801e9a6fdcc494ffc5da3/Una-institucion-indiana-la-encomienda.pdf?origin=publication_detail">[9]</a> [PDF; abgerufen am 16. August 2020]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=Una+instituci%C3%B3n+indiana%3A+la+encomienda&rft.au=Francisco+Luis+Jim%C3%A9nez+Abollado&rft.btitle=Aspiraciones+se%C3%B1oriales%3A+encomenderos+y+caciques+ind%C3%ADgenas+al+norte+del+Valle+de+M%C3%A9xico%2C+siglo+XVI&rft.date=2009&rft.genre=book&rft.isbn=9786074820454&rft.pages=15-22&rft.place=Pachuca+de+Soto&rft.pub=Universidad+Aut%C3%B3noma+del+Estado+de+Hidalgo" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Richard_Konetzke" title="Richard Konetzke">Richard Konetzke</a>: <cite style="font-style:italic">Die Indianerkulturen Altamerikas und die spanisch-portugiesische Kolonialherrschaft</cite>. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-989-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.au=Richard+Konetzke&rft.btitle=Die+Indianerkulturen+Altamerikas+und+die+spanisch-portugiesische+Kolonialherrschaft&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=3893509895&rft.place=Augsburg&rft.pub=Weltbild" style="display:none"> </span></li>
<li>Silvio Zavala: <i>El servicio personal de los Indios en el Perú</i>, drei Bände. El Colegio de México, Mexiko-Stadt 1978–1980, ISBN 968-12-0027-6.</li>
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<li><a href="Lesley_Byrd_Simpson" title="Lesley Byrd Simpson">Lesley Byrd Simpson</a>: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Encomienda in New Spain: The Beginning of Spanish Mexico</cite>. <a href="University_of_California_Press" title="University of California Press">University of California Press</a>, Berkeley, Los Angeles, London 1982, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>31–78</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=yulMKeEYmOQC&pg=PR5">google.de</a> [abgerufen am 19. Januar 2023]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.au=Lesley+Byrd+Simpson&rft.btitle=The+Encomienda+in+New+Spain%3A+The+Beginning+of+Spanish+Mexico&rft.date=1982&rft.genre=book&rft.pages=31-78&rft.place=Berkeley%2C+Los+Angeles%2C+London&rft.pub=University+of+California+Press" style="display:none"> </span></li></ul>
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</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Konetzke: <cite style="font-style:italic">Die Indianerkulturen Altamerikas und die spanisch-portugiesische Kolonialherrschaft</cite>. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-989-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>176</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.au=Richard+Konetzke&rft.btitle=Die+Indianerkulturen+Altamerikas+und+die+spanisch-portugiesische+Kolonialherrschaft&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=3893509895&rft.pages=176&rft.place=Augsburg&rft.pub=Weltbild" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Esteban Mira Caballos: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Algunas precisiones en torno al gobierno de Fray Nicolás de Ovando en la Española (1502–1509)</cite>. In: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Revista de estudios extremeños</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>52</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 1996, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220210-2854%22&key=cql">0210-2854</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>85</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=259927">[2]</a> [abgerufen am 12. Februar 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=Algunas+precisiones+en+torno+al+gobierno+de+Fray+Nicol%C3%A1s+de+Ovando+en+la+Espa%C3%B1ola+%281502-1509%29&rft.au=Esteban+Mira+Caballos&rft.date=1996&rft.genre=journal&rft.issn=0210-2854&rft.issue=1&rft.jtitle=Revista+de+estudios+extreme%C3%B1os&rft.pages=85&rft.volume=52" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Rafael Varón Gabai: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">El patrimonio de Francisco Pizarro y sus hijos</cite>. In: Institut français d’études andines, Instituto de Estudios Peruanos (Hrsg.): <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">La ilusión del poder</cite>. 1996, ISBN 978-2-8218-4490-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>271–315</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://books.openedition.org/ifea/2717">[3]</a> [abgerufen am 12. Juni 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=El+patrimonio+de+Francisco+Pizarro+y+sus+hijos&rft.au=Rafael+Var%C3%B3n+Gabai&rft.btitle=La+ilusi%C3%B3n+del+poder&rft.date=1996&rft.genre=book&rft.isbn=9782821844902&rft.pages=271-315" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Konetzke_177-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Konetzke_177_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Konetzke_177_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"> Richard Konetzke: <cite style="font-style:italic">Die Indianerkulturen Altamerikas und die spanisch-portugiesische Kolonialherrschaft</cite>. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-989-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>177</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.au=Richard+Konetzke&rft.btitle=Die+Indianerkulturen+Altamerikas+und+die+spanisch-portugiesische+Kolonialherrschaft&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=3893509895&rft.pages=177&rft.place=Augsburg&rft.pub=Weltbild" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"> Antonio Pizarro Zelaya: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Leyes de Burgos: 500 Años</cite>. In: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Diálogos: Revista electrónica de historia</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>14</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2013, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221409-469X%22&key=cql">1409-469X</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>43</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=5602024">[4]</a> [abgerufen am 10. Februar 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=Leyes+de+Burgos%3A+500+A%C3%B1os&rft.au=Antonio+Pizarro+Zelaya&rft.date=2013&rft.genre=journal&rft.issn=1409-469X&rft.issue=1&rft.jtitle=Di%C3%A1logos%3A+Revista+electr%C3%B3nica+de+historia&rft.pages=43&rft.volume=Bd.+14" style="display:none"> </span></span>
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</li>
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</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Francisco Luis Jiménez Abollado: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Una institución indiana: la encomienda</cite>. In: Francisco Luis Jiménez Abollado (Hrsg.): <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Aspiraciones señoriales: encomenderos y caciques indígenas al norte del Valle de México, siglo XVI</cite>. Universidad Autónoma del Estado de Hidalgo, Pachuca de Soto 2009, ISBN 978-6-07482045-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>16</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.researchgate.net/profile/Francisco-Jimenez-Abollado/publication/329698267_Una_institucion_indiana_la_encomienda/links/5c1801e9a6fdcc494ffc5da3/Una-institucion-indiana-la-encomienda.pdf?origin=publication_detail">[5]</a> [PDF; abgerufen am 16. August 2020]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=Una+instituci%C3%B3n+indiana%3A+la+encomienda&rft.au=Francisco+Luis+Jim%C3%A9nez+Abollado&rft.btitle=Aspiraciones+se%C3%B1oriales%3A+encomenderos+y+caciques+ind%C3%ADgenas+al+norte+del+Valle+de+M%C3%A9xico%2C+siglo+XVI&rft.date=2009&rft.genre=book&rft.isbn=9786074820454&rft.pages=16&rft.place=Pachuca+de+Soto&rft.pub=Universidad+Aut%C3%B3noma+del+Estado+de+Hidalgo" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Konetzke: <cite style="font-style:italic">Die Indianerkulturen Altamerikas und die spanisch-portugiesische Kolonialherrschaft</cite>. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-989-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>173</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.au=Richard+Konetzke&rft.btitle=Die+Indianerkulturen+Altamerikas+und+die+spanisch-portugiesische+Kolonialherrschaft&rft.date=1998&rft.genre=book&rft.isbn=3893509895&rft.pages=173&rft.place=Augsburg&rft.pub=Weltbild" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Mira_Caballos-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Mira_Caballos_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Mira_Caballos_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Esteban Mira Caballos: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Algunas precisiones en torno al gobierno de Fray Nicolás de Ovando en la Española (1502–1509)</cite>. In: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Revista de estudios extremeños</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>52</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 1996, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220210-2854%22&key=cql">0210-2854</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>85</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=259927">[6]</a> [abgerufen am 12. Februar 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=Algunas+precisiones+en+torno+al+gobierno+de+Fray+Nicol%C3%A1s+de+Ovando+en+la+Espa%C3%B1ola+%281502-1509%29&rft.au=Esteban+Mira+Caballos&rft.date=1996&rft.genre=journal&rft.issn=0210-2854&rft.issue=1&rft.jtitle=Revista+de+estudios+extreme%C3%B1os&rft.pages=85&rft.volume=52" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"> Antonio Pizarro Zelaya: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Leyes de Burgos: 500 Años</cite>. In: <cite class="lang" lang="es" dir="auto" style="font-style:italic">Diálogos: Revista electrónica de historia</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>14</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2013, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221409-469X%22&key=cql">1409-469X</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>40</span> (spanisch, <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=5602024">[7]</a> [abgerufen am 10. Februar 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Encomienda&rft.atitle=Leyes+de+Burgos%3A+500+A%C3%B1os&rft.au=Antonio+Pizarro+Zelaya&rft.date=2013&rft.genre=journal&rft.issn=1409-469X&rft.issue=1&rft.jtitle=Di%C3%A1logos%3A+Revista+electr%C3%B3nica+de+historia&rft.pages=40&rft.volume=Bd.+14" style="display:none"> </span></span>
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